|
Holpriger Start für ELENA |
|
Bis die ELENA-Server der Rentenversicherung einwandfrei laufen, liefert adata das Winterupdate ohne ELENA aus.
Während in den Medien seit einigen Wochen wieder kontrovers über die Inhalte der ELENA-Meldungen diskutiert wird, kämpfen die Hersteller von Personalabrechnungssystemen damit, dass die Tests Ihrer Software durch organisatorische und technische Probleme bei Behörden und der Deutschen Rentenversicherung immer weiter verzögert werden.
Ursprünglich sollten die Server der Zentralen Speicherstelle ab dem 01.10.2009 für eine dreimonatige Testphase zur Verfügung stehen, um dann pünktlich zum 01.01.2010 Echtdatenlieferungen entgegen nehmen zu können. Tatsächlich konnten erste Testübertragungen aber erst Mitte November durchgeführt werden. Seitdem waren die Server oft nicht erreichbar oder lieferten nicht die erwarteten Antworten. Noch immer ist es nicht möglich, alle Aspekte des ELENA-Verfahrens zu testen, zurzeit werden z.B. fehlerhafte Datensätze nicht zurückgemeldet.
Weitere Verzögerungen ergaben sich durch die Veröffentlichung einer neuen Datensatzbeschreibung am 15.12.2009. Diese wich zum Teil so erheblich von der vorherigen Arbeitsgrundlage ab, dass bereits geprüfte Programmteile neu programmiert und getestet werden mussten. Dass die ELENA Datensatzverordnung gemäß § 97 Abs. 6 SGB IV vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgrund verzögerter "Ressortabstimmung" verspätet dem Bundesrat zugeleitet wurde, so dass dieser frühestens auf seiner 1. Sitzung am 12.02.2010 zustimmen kann, sei hier nur am Rande erwähnt.
Aus Verantwortung gegenüber ihren Kunden und nicht zuletzt deren Arbeitnehmern, hat sich adata entschieden, das anstehende Winterupdate ohne Versandfunktion für ELENA-Meldungen auszuliefern. Bis die Zentrale Speicherstelle einwandfrei funktioniert, wird adata die Zeit für weitere Tests nutzen und ein Update veröffentlichen, wenn sichergestellt ist, dass die Entgeltmeldungen zuverlässig und korrekt verarbeitet werden können.
|